Der Gardasee, eine einzigartige landschaftliche
Insel, eine Mittelmeerecke, eingebettet in der wilden Majestät
der Alpen (Dolomiten), geprägt von geologischen und geschichtlichen
Ereignissen.
Umrahmt wird der See: Im Süden von einer Moränenkette,die sich von
"Salo" bis zu den Hängen des Monte Baldo hinzieht.
Im Osten trennt der Monte Baldo bei "Malchesine" den Gardasee vom
Etschtal.
Im Westen befindet sich eine felsige Bergkette, die dem See den
Anschein eines Fjord verleiht, in der sich eine große Anzahl
suggrestiver Buchten aneinander reihen.
Interessant erscheinen die malerischen Strassen, entlang der
Küsten, besonders charakteristisch ist die "Gardesana
occidentale", die westliche Gardassestraße.
Geographie: Der Gardasee liegt 65 m über dem Meeresspiegel;
von Riva bis Peschiera ist er 51,600 km lang; sein Umfang 115
km; die maximale Breite beträgt 17,200 km; seine Oberfläche
389,98 qkm; die höchste Tiefe (zwischen Muslone und Castelletto
di Brenzone) ist 346 m; die Durchschnittstiefe 135 m.
Der wichtigste Zufluss ist der Sarca, der aus Peschiera fließend,
"Mincio" genannt wird. In der Überschwemmungsperiode strömt
das Wasser der Etsch, im Norden des Sees, in der Nähe von
Torbole, durch einen Kanal in den Gardasee. Weiter gespeist wird
der See von Wildbächen und unterirdischen Quellen. Erwähnt
muß die Bojola-Quelle, die in der Nähe von Sirmone
entspringt. Es handelt sich um ein Mineralwasser vulkanischer
Herkunft, das aus dem Felsen in 19 Meter Tiefe mit einer Temperatur
von 69,9 °C hervorspringt. Diese heilenden Eigenschaften
dieses Wassers sind schon seit dem 16. Jahrhundert bekannt. xxx
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